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Bericht vom Rhönrad und Trampolin Workshop vom 11.02.2018:

Am 11.02. begaben wir uns schon ein zweites Mal in die Sporthalle in Brande-Hörnerkirchen. Trotz Wintereinbruchs trudelten nach und nach fast sechzig Kinder in die Halle ein. Ein ganz schöner Tumult. Sie konnten es kaum erwarten, endlich zu starten, weswegen Trampoline und Rhönräder schon einmal genau begutachtet wurden.

Bevor es dann endlich losgehen konnte, wurde gemeinsam Feuer-Wasser-Sturm gespielt.

Danach wurde es schon etwas Turnspezifischer: Es wurde gestretcht, damit die aufgeregten Neulinge den Anforderungen des Workshops gleich standhalten konnten.

Und dann konnte es endlich losgelegt werden!

Die sechzig Kinder wurden in zwei gleich große Gruppen eingeteilt. Die einen durften zuerst Rhönrad turnen und die anderen zuerst Trampolin springen.

Zuerst wurde am Trampolin mit einfachen Sprüngen sich erst einmal an das Gerät gewöhnt. Dann konnte mit Hilfe der fachspezifischen Referenten ein Rückwärtssalto geübt werden. Für manch ein Kind war dies ein Grund, warum es schon ein zweites Mal an unserem Workshop teilnahm. Der Rückwärtssalto sollte weiter verfeinert werden.

Nach der Hälfte der Zeit wurde, teils schon erwartungsvoll teils ungläubig, dass die Zeit schon um war, gewechselt.

Wer noch nicht am Rhönrad war, durfte sich nun auch hier versuchen.

Auch hier durfte sich erst einmal an das neue Gerät gewöhnt werden, indem auf den Sprossen balancierend sich fortbewegt wurde. Auch konnten die Kinder auf den Brettern schaukeln. Bei einigen kam das Rhönrad schon da ganz schön in Schwung.

Dann durften Elemente wie die Seitstellung oder dem Liegestütz geübt werden. Manchen fiel dies leichter, manchen schwerer. Es ist nämlich gar nicht so einfach, sich im Rhönrad zu halten. Man muss dafür jeden Muskel im Körper anspannen und die Füße fest in die Bindungen drücken, ansonsten fällt man aus dem Rhönrad raus, wenn die Füße über dem Kopf sind.

Das Über-Kopf-Hängen war für viele außerdem sehr ungewohnt und löste bei manchen auch am Anfang etwas Unbehagen aus. Die Mehrheit jedoch fand großen Gefallen daran, die Welt einmal über Kopf zu sehen wie eine Fledermaus.

Manche Kinder schafften es dann sogar nach etwas Übung, ohne Hilfe die Elemente zu meistern.

Ganz besonders viel Spaß hatten die eifrigen Turner an einer Partnerübung, bei der man zweit die Bahn bemeisterte. Einige nahmen dabei ordentlich Geschwindigkeit auf.

Alle waren überrascht, wie schnell der Workshop dann vorbei war und planten schon, was sie beim nächsten Mal üben könnten. Bei einer Tatsache waren sich auf jeden Fall alle einig: „Morgen wird es ordentlich Muskelkater geben!“.